Männer, die Angst vor Frauen haben: das können sie tun! - Soziale Freiheit

Männer, die Angst vor Frauen haben: das können sie tun!

Von am 12. Oktober 2015
Angst vor Frauen © Scott Griessel | Fotolia.com

Ja, mein Leser. Es gibt sie tatsächlich: Männer, die Angst vor Frauen haben! Und ich gebe zu: Auch ich gehörte einmal dieser Gruppe an.

Viele Männer fühlen sich unsicher, wenn sie eine besonders attraktive Frau ansprechen wollen. Was ich jedoch hier meine, ist die pure Angst, die Mann empfindet, wenn er sich in der Gegenwart einer beliebigen Frau befindet – egal, ob er diese sexuell attraktiv empfindet oder nicht.

 

Wie kommt es zu dieser Angst vor Frauen?

Es handelt sich nicht um eine direkte Angst vor Frauen, sondern vielmehr um die Angst vor Abweisung, Zurechtweisung oder die Angst, beschämt zu werden.

 

Ursachen

Auslöser für derartige Probleme können in den Medien und/oder der Erziehung zu finden sein.

Zum einen erzeugt Hollywood ein völlig falsches Rollenbild. Es zeigt viele Klischees, die sich zwar sehr gut verkaufen, aber nichts mit der Realität zu tun haben. Was lernen Männer, die ihr „Wissen“ hauptsächlich aus solchen Filmen gewonnen haben?

  • Führe eine Frau regelmäßig aus
  • Schenke ihr viele Blumen
  • Übernehme alle Unkosten für sie
  • Vermeide jegliches Anzeichen sexuellen Interesses
  • Tue alles für sie

Doch das ist nicht das Verhalten, das eine Frau von einem normalen Mann erwartet. Es ist das Verhalten ihrer besten Freundin oder eines gutmütigen Trottels. Dieses Verhalten lässt jede Beziehung scheitern, noch bevor diese überhaupt begonnen hat.

Zum anderen können solche Probleme ihren Ursprung auch im Elternhaus finden. Wird das Thema Sexualität in der Entwicklung (speziell während der Pubertät) nicht angesprochen oder sogar verteufelt, dann kann dies zu derartigen oder ähnlichen Störungen führen.

So entstehen auf der einen Seite Männer, die sich vor Frauen fürchten, und auf der anderen Seite Männer, die Sexualität generell verteufeln. Ein Beispiel dafür sind selbsternannte „Sittenwächter für Moral und Anstand“. Diese wehren sich gegen jede Darstellung von Sexualität, sei diese noch so ästhetisch oder Teil einer seriösen künstlerischen Darbietung.

 

Auswirkungen

Wie bereits beschrieben, kann eine solche Störung zu aggressivem Verhalten gegen jegliche sichtbare Art von Sexualität führen. Sie kann aber auch zu extremen Hemmungen, zu Zurückhaltung und starker Nervosität führen. Eine Situation, in der die einfache Frage „Was willst du?“ von einer Frau vernichtende Konsequenzen für den Betroffenen haben kann.

Die bereits besprochenen Ursachen gehen sehr häufig auch mit einem geringen Selbstwert einher. Wie soll ein Mann, der sich selbst nicht als wertvoll erachtet, mit einer (so viel besseren) Frau ins Gespräch kommen?

 

Lösung

Betroffene Männer müssen sich vom mediengeprägten Bild einer Frau verabschieden. Frauen werden nicht in zwei Kategorien unterteilt: Heilige und Hure (Madonna/Huren Komplex). Frauen sind ganz normale Menschen. Sie müssen nicht auf ein Podest gehoben und verehrt werden. Sie sollten aber auch nicht misshandelt werden.

Dieses falsche Bild im Kopf wieder „gerade zurücken“, benötigt ein wenig Zeit, doch verändert dieser Prozess bereits sehr viel im Leben eines betroffenen Mannes. Ist dieses Bild (weitgehend) berichtigt, dann kann er sich daran machen, im Umgang mit Frauen völlig neue Erfahrungen zu sammeln…

 

Frauen sind liebevolle Wesen

Es ist ein Verlust für jeden Mann und jede Frau, den Unterschied der Geschlechter nicht zu genießen und vollständig auszukosten. Sei es in emotionaler, interaktiver oder sexueller Hinsicht! Bringen Sie sich und Ihre (potenzielle) Partnerin nicht um dieses Vergnügen!

 

Machen Sie kleine Schritte

Wenn Sie unter massiven Ängsten leiden, empfehle ich Ihre Weiterentwicklung in kleinere Schritte zu unterteilen. Wie das genau funktioniert, können Sie im Beitrag „Erfolgsformel #1 – Die Entscheidung über Erfolg oder Misserfolg“ nachlesen. Die Umsetzung könnte beispielsweise so aussehen:

  1. Innerhalb der ersten vier Wochen möchten Sie das Bild, das Sie bisher von Frauen hatten, der Realität anpassen.
  2. Innerhalb der weiteren vier Wochen möchten Sie lernen, sich in der Gegenwart von Frauen wohlzufühlen. Egal, ob diese nur zufällig neben Ihnen sitzen oder Sie eine Verabredung auf ein Getränk oder zum Essen haben.
  3. Innerhalb der folgenden vier Wochen möchten Sie lernen, Berührungen als etwas Angenehmes zu empfinden. Das reicht von gegenseiteigen und zufälligen Berührungen der Schultern über gezielte Berührungen der Hände bis zum „Bussi“ auf die Wange.

Haben Sie es bemerkt? Innerhalb von nur drei Monaten haben Sie das Ziel, vor Frauen keine Angst mehr zu empfinden, erreicht. Sogar noch mehr: Sie können deren Gegenwart und Zärtlichkeit genießen.

  1. Was kommt danach? Naja das, was normalerweise alle Männer wollen. Was Sie bisher aber möglicherweise nicht oder nur selten gehört haben: Frauen auch 😉

 

Über Machos, Halbstarke und Softies

Viele Männer sind verunsichert, was Frauen wirklich wollen. Machos und Halbstarke sind beim weiblichen Geschlecht scheinbar sehr erfolgreich, während die sogenannten Softies häufig das Nachsehen haben.

Warum ist das so? Frauen wünschen sich einen Mann, bei dem sie sich sicher und geborgen fühlen können. Sie wünschen sich einen Mann, der in der Lage ist, sie (und ihren Nachwuchs) zu beschützen. Männer, die Stärke zeigen, sind scheinbar dazu in der Lage. Daher fühlen sich Frauen naturbedingt zu solchen Männern hingezogen.

Vorsicht Falle: Hinter ihrem Gehabe verbergen Machos und Halbstarke häufig die eigene Unsicherheit. Findet die Frau nun heraus, dass die „Stärke“ des Mannes nicht echt ist, verliert er rasch an Attraktivität. So ist es nicht verwunderlich, dass solche Männer bei den Frauen sehr erfolgreich und beliebt sind, deren Beziehungen aber trotzdem häufig rasch scheitern.

Frauen wünschen sich Männer, die sich ihrer selbst sicher sind. Männer, die keine Angst haben offen zu zeigen, wer sie sind und was sie möchten. Männer, die ihre Meinung selbst dann vertreten, wenn diese unpopulär erscheint.

Frauen wollen respektiert und geliebt werden, aber von einem Partner, der noch ein eigenes Leben und Ziele darin hat. Denn sie wollen keinen Mann, der ihnen nachläuft wie ein Hund und alles tut, was sie ihm sagen – sondern einen Mann, der weiß, was er will, bereit ist, dafür einzustehen und in der Lage ist, klare Grenzen zu setzen!

Natürlich wünschen sich Frauen einen Mann, der sie schätzt und respektiert. Das sind Eigenschaften, die Softies bereits mitbringen. Diese Männer sollten nur das Vertrauen in sich selbst kultivieren und sich richtige Ziele setzen. Nicht irgendwelche Ziele, durch die sie sich ihren vorhandenen Ängsten nicht stellen müssen oder Dingen, die sie in der Werbung bzw. von anderen gehört haben. Sondern deren ureigensten Ziele. Damit steigt der Wert solcher Männer in den Augen der Frau deutlich an. Sie werden nicht nur erfolgreicher im eigenen Leben, sondern auch (ganz automatisch) beim weiblichen Geschlecht – und können so mit der Partnerin ihrer Wahl eine glückliche Langzeitbeziehung führen.

Jede geistig gesunde Frau wünscht sich einen Mann, der sie respektvoll behandelt. Wenn Sie eine Frau kennenlernen, die versucht, Sie dazu zu bringen sie zu misshandeln, dann lassen Sie die Finger von ihr. Denn damit landen Sie nur in der Hölle auf Erden. Selbst, wenn Sie glauben, dass dies die einzige Frau ist, die Sie bekommen können: Das stimmt nicht! Was aber wahr ist: Es ist die einzige Frau, mit der Sie ganz bestimmt nicht zusammenleben möchten!

 

Streit und Diskussionen

Frauen provozieren zumeist (unbewusst) Streit und Diskussionen, um einen Mann auf die zuvor erwähnten Eigenschaften zu testen. Männer, die diese Falle nicht erkennen, geben häufig aus Verlustangst nach und scheitern so erst recht.

Ist Man(n) nicht selbstbewusst genug, dann kann das wehtun – sehr weh! Das weiß ich nur zu gut, denn auch ich musste in der Vergangenheit viel einstecken … bis ich gelernt habe, richtig mit solchen Herausforderungen umzugehen.

Aber beachten Sie: All diese unangenehmen Auseinandersetzungen sind ein Zeichen dafür, dass die Frau noch Interesse an Ihnen hat. Oder würde Sie in jemanden Zeit und Emotionen investieren, der Ihnen im Grunde völlig egal ist?

Frauen wollen wissen, ob der Mann, mit dem sie jetzt zusammen sind, so selbstbewusst ist wie am Anfang. Frauen nutzen diese Mittel, um herauszufinden, ob er noch immer stark genug ist, sie zu beschützen und zu versorgen.

Frauen wollen selbst nicht stark sein müssen. Sie tun es nur, wenn sie selbst keine andere Wahl mehr haben und so zum „Mann“ werden müssen. Damit beginnen sie jedoch langsam, ihre weiblichen Eigenschaften, wie Liebreiz und Zärtlichkeit, zu verlieren. Tun Sie das den Frauen nicht an. Und vor allen: Tun Sie es sich selbst nicht an!

 

Hilft Alkohol?

Viele Männer brauchen eine Mindestdosis an Alkohol, um überhaupt den Mut zu finden, eine Frau anzusprechen. Die Gefahr dabei: Wird die nur wenig höhere Maximaldosis überschritten, dann sind sie nicht mehr dazu in der Lage. Anstatt das Geld wiederholt in die notwendige Menge Alkohol zu investieren, wäre es doch sinnvoller, das Problem ein für alle Mal zu lösen. Oder?

Was wären die Vorteile? Nur wenige Frauen sind so erfreut, von einem Mann angesprochen zu werden, dass sie eine übertriebene Alkoholisierung tolerieren. Wenn ein Mann jedoch auch ohne Alkohol in der Lage ist, Selbstbewusstsein und gute Stimmung auszustrahlen, dann wird er nahezu immer erfolgreich sein.

Aber auch Frauen sind schüchtern. Daher gibt es natürlich auch Frauen, die sich bereits vorab etwas „Mut antrinken“, bevor sie abends auf die Piste gehen.

Selbstverständlich spricht nichts gegen ein Gläschen, um die gute Laune zu fördern. Wird zur Bekämpfung der Angst jedoch eine entsprechend hohe Dosis benötigt, dann liegt ein echtes Problem vor, an dem gearbeitet werden sollte.

 

Für immer verloren?

Sie erkennen sich in diesem Beitrag teilweise wieder? Glücklicherweise wurde kein Mann schüchtern und zurückhaltend geboren, sondern Betroffene haben diese Eigenschaften im Verlauf ihres Lebens gelernt. Sehr häufig geschieht dies in der Kindheit. Das ist nichts Schlechtes. Wer jedoch jetzt mit seiner Einstellung und seinen Verhaltensweisen nicht mehr zufrieden ist, der kann sich jederzeit entscheiden, diese zu ändern!

 

Tipps

Lob des Sexismus: Frauen verstehen, verführen und behaltenDer Buchtipp für Männer: „Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Ihn verdrängen, heißt leiden. Ihn spüren, heißt lieben. Ihn verstehen, heißt verführen. Denn nirgendwo fällt dieser Unterschied so schwer ins Gewicht wie dort, wo sich die Geschlechter am nächsten kommen: In der Liebe, in Beziehungen und beim Sex.

Lodovico Satana, unter dem Pseudonym Endless Enigma eine der profiliertesten Erscheinungen der jungen deutschsprachigen PickUp-Community, erklärt in seinem provokanten Erstling, weshalb die Gleichstellung der Geschlechter an der Schlafzimmertür enden sollte und warum wir die frommen Märchen unserer Erzieher über Liebe und Partnerschaft besser schleunigst vergessen. Was finden Frauen attraktiv? Wie sieht Verführungs-kunst in der Praxis aus? Was ist Eifersucht und wie wird man sie los? Wie führt man eine stabile Beziehung und welche Frauen kommen dafür in Frage? Anhand von über hundert Praxisbeispielen wird ein verblüffendes System entwickelt, das auf der Kenntnis jener verborgenen Kräfte beruht, die seit je her zwischen Mann und Frau wirken. Dass der Autor dabei auch Humor und Selbstironie nicht zu kurz kommen lässt, macht das Buch zu einer wohltuenden Ausnahmeerscheinung unter den einschlägigen Werken selbsternannter Verführungskünstler. Lob des Sexismus ist kein schnöder Flirtratgeber – es ist vielmehr ein Leitfaden zum verführerischen Umgang mit Frauen überhaupt.

 

 

Was ist Ihre Meinung?

Es gibt kaum ein Thema, das heftiger diskutiert wird als die Beziehung zwischen Mann und Frau. Oder auch die Probleme zwischen Mann und Frau. Was denken Sie darüber? Ich freue mich über Ihren Kommentar!

 

Bildquellen: © Scott Griessel | Fotolia.com

Über Rudolf Lechleitner

Rudolf Lechleitner hat sich den Themen „Selbstvertrauen“ und „Erfolg“ verschrieben. Jahrzehntelang selbst von starker Schüchternheit und sozialen Ängsten geplagt, hilft er heute anderen Menschen diese Herausforderung zu meistern. Zusätzlich hilft er ihnen, die dabei neu erworbenen Fähigkeiten zu nutzen um das eigene Leben weiter zu verbessern. Er ist ein Beispiel dafür, dass der Begriff „Persönlichkeitsentwicklung“ nicht nur ein leeres Wort ist. Früher schüchtern und zurückgezogen ist er heute regelmäßig auf Veranstaltungen, in Medien und TV präsent.

Ein Kommentar

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