Dieser Tee machte ihn zum Helden - Soziale Freiheit

Dieser Tee machte ihn zum Helden

Von am 21. Januar 2016
Superheld © Nomad_Soul | Fotolia.com

Er war sein Leben lang schüchtern und zurückhaltend, doch nach einer Tasse des Tees konnte ihm niemand mehr etwas vormachen.

Alle zittern vor Johann D.: Chefs großer Konzerne, deren alte billige Tricks bei ihm nicht mehr funktionieren. Jetzt müssen sie sich neue billige Tricks einfallen lassen, in der Hoffnung, dass er diese nicht wieder mit einem entschiedenen „Nein“ ablehnt. Das Risiko von mehrstelligen Milliardenverlusten schwebt wie ein Damoklesschwert über ihren Firmengeflechten.

Der Hersteller der bekannten „Achse“ Pflegeserie (Name geändert) bemerkte enorme Gewinneinbußen, weil die hübschesten Frauen jetzt auch ohne seine Produkte hinter Johann D. her sind.

Das macht seine frisch angetraute Frau (ein Topmodel, das anonym bleiben möchte), natürlich besonders eifersüchtig. Sie hat sich Johann D. sofort gekrallt: „Endlich ein richtiger Mann und nicht so ein Weichei wie die meisten anderen. Endlich ein Mann, der weiß was er will und zu seinen Wünschen steht“.

Auch die Hersteller anderer Konsumartikel befürchten das Schlimmste. Seit Johann D. von diesem Tee getrunken hat, ist er zu einer Mischung aus Neo und Yoda geworden. Er lässt sich nicht mehr ablenken, er beschäftigt sich nur noch mit Dingen, die ihm gut tun – und von denen er überzeugt ist.

Sogar der Arbeitgeber von Johann D. musste nun nachgeben und ihm die längst überfällige Gehaltserhöhung gewähren. Sein Chef: „Johann D. ist mein qualifiziertester Mitarbeiter. Ich konnte es mir nicht leisten, ihn zu verlieren. Schade, dass ich ihn jetzt gerecht entlohnen muss, aber glücklicherweise bleibt trotzdem genug Geld für mich übrig“.

Früher war Johann D. in Vorträgen immer sehr nervös, sogar wenn er nicht im Publikum saß, sondern auf dem Podium stand und selbst eine Rede halten durfte. Häufig benötigte er Beruhigungsmittel, um diesen Stress irgendwie aushalten zu können. Heute fühlt er sich selbstsicher, trinkt einen Schluck Tee und meint: „Chuck Norris ist ein Weichei und soll nach Hause gehen“.

TeeTherapeuten und Persönlichkeitstrainern droht die Pleite, wenn sich die Wirkung des neuen (100% biologischen und gentechnikfreien) Wundertees herumspricht. Deren einstimmige Aussage: „Wir werden mit allen Mitteln verhindern, dass Informationen über diesen Tee ins Internet gelangen“.

Inzwischen gibt es auch eine Meldung aus dem EU-Hauptsitz in Brüssel: „Wir wissen schon lange, dass sich die Welt auf den Abgrund zubewegt. Aber Johann D. gefährdet unsere Pläne, diesen Kurs erfolgreich beizubehalten. Wir müssen sofort handeln und planen daher die Einführung eines EU-weiten Tee-Verbotes“.

Neo, ein Freund von Johann D., sieht dem Verbot gelassen entgegen. Er hat sich einen Vorrat roter Pillen gesichert, die nach Aussage seines Bekannten Morpheus eine sehr ähnliche Wirkung haben sollen.

Neo hat sich im Interview sehr kurz gehalten: „Was meinen Sie damit, ob der Pillenvorrat für alle reicht? Die sollen sich ihren eigenen Dealer suchen, wie alle anderen auch, oder einfach Abwarten und Tee trinken. Wenn sie zu ungeduldig sind, dann sollen sie es machen wie bisher auch – und es einfach LERNEN!“.

 

Für Sie gewissenhaft recherchiert von

Arno Nymus

 

Nachträgliche Anmerkung des Chefredakteurs: Zahlreiche Leserstimmen meinten, dass es sich bei diesem Artikel nur um reine Satire handelt. Das können wir nur eindeutig bestätigen. Jede Ähnlichkeit mit tatsächlich lebenden Personen, existierenden Firmen oder politischen Organisationen wäre rein zufällig und unerwünscht.

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Bildquellen:
© Nomad_Soul | Fotolia.com
Pixabay

Über Rudolf Lechleitner

Rudolf Lechleitner hat sich den Themen „Selbstvertrauen“ und „Erfolg“ verschrieben. Jahrzehntelang selbst von starker Schüchternheit und sozialen Ängsten geplagt, hilft er heute anderen Menschen diese Herausforderung zu meistern. Zusätzlich hilft er ihnen, die dabei neu erworbenen Fähigkeiten zu nutzen um das eigene Leben weiter zu verbessern. Er ist ein Beispiel dafür, dass der Begriff „Persönlichkeitsentwicklung“ nicht nur ein leeres Wort ist. Früher schüchtern und zurückgezogen ist er heute regelmäßig auf Veranstaltungen, in Medien und TV präsent.

Ein Kommentar

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