So nehmen Sie Ihr Schicksal selbst in die Hand - Soziale Freiheit

So nehmen Sie Ihr Schicksal selbst in die Hand

Von am 6. September 2017
Schicksal © Pixabay

Wie gerne hätte ich früher mein Schicksal selbst in die Hand genommen. Aber es klappte nicht. Also dachte ich, mein Leben sei mir einfach vorherbestimmt. Aber so ist es nicht! Ich weiß, dass das jetzt für einige nicht so leicht zu verstehen ist. Lassen Sie mich deshalb ein bisschen ausholen…

Haben Sie schon einmal Tiere mit ihren Jungen in der Natur beobachtet? Egal, ob Schwäne auf dem See, Katzen, Hunde oder andere Tiere: die meisten von ihnen kümmern sich instinktiv liebevoll um ihre Jungen. Sie versorgen sie mit allem Notwendigen, beispielsweise mit Nahrung, aber auch mit Aufmerksamkeit und Zuwendung. Hat ein Junges größere Probleme, dann erhält es Hilfe. Sind die Probleme aber auch ohne elterliche Hilfe lösbar, dann müssen die Jungen diese alleine lösen. Dadurch können sie wachsen. Das heißt, neues lernen und so ihre Fähigkeiten erweitern.

Kein Elterntier würde jemals sein Junges davon abhalten, Dinge auszuprobieren, die nicht lebensgefährlich sind. Oder ihm deutlich machen, dass es etwas nicht kann oder falsch macht. Sind wiederholte Versuche, ein Ziel zu erreichen, nicht erfolgreich, dann finden es die Kleinen meist selbst heraus. Klappt das nicht, dann helfen die Eltern dabei. Aber es gibt kein:

  • „Das geht nicht“
  • „Du darfst das nicht“
  • „Du machst das falsch“
  • „Dafür bist du noch nicht alt genug“
  • „Lass die anderen in Ruhe“

 

Wie oft wurden Sie als Kind auf eine der folgenden Arten motiviert:

  • „Du machst das schon ganz gut, versuch es noch einmal“
  • „Jetzt bist du alt genug, es selbst einmal zu versuchen“
  • „Wenn es jetzt nicht geklappt hat, dann versuche es noch einmal. Wenn du es oft genug versuchst, dann wirst du es schaffen“
  • „Diese Variante funktioniert nicht, aber wenn du etwas nachdenkst, dann findest du schon die Richtige heraus“

Nicht sehr oft? Dann geht es Ihnen so, wie es auch mir bis vor wenigen Jahren erging. Ich zweifelte an meinem Wert und an meinen Fähigkeiten. Dabei hatte das, wie ich mich selbst sah, absolut nichts mit der Realität zu tun. Fast! Denn dadurch, dass ich fest davon überzeugt war, bestimmte Dinge nicht zu können, nicht verdient zu haben oder einfach nicht haben zu können, machte ich es selbst zu meiner Realität. Und damit ließ ich ein bekanntes Sprichwort wahr werden:

Wir sind das, was wir denken!

Was würde passieren, wenn es möglich wäre, die eigenen Gedanken zu verändern? Ist es überhaupt möglich, oder ist unser Schicksal bereits in Stein gemeißelt? Bevor Sie sich jetzt zu viele Gedanken darüber machen, lassen Sie mich diese Frage beantworten: Ihr Schicksal ist keineswegs festgeschrieben. Ganz im Gegenteil: Es wartet darauf, von Ihnen in die Hand genommen zu werden! Für einige von Ihnen klingt das etwas unangenehm, selbst zu entscheiden, wie ihr Leben verlaufen soll. Aber denken Sie kurz darüber nach, wohin Sie Ihre „Automatik“ bisher gebracht hat? Sind Sie damit wirklich zufrieden? Nein? Ist es dann nicht ein lohnenswertes Ziel, es wenigstens einmal zu versuchen, selbst die Kontrolle über Ihr Leben zu übernehmen?

Sobald Sie diese Entscheidung zu Ihren Gunsten getroffen (also mit „Ja“ beantwortet) haben, stellt sich nur mehr die Frage: „Kann ich es schaffen? Und wenn ja, dann wie?“

LösungUnd genau hier möchte ich Sie nochmals an die Redewendung „Wir sind, was wir denken“ erinnern. Wenn Sie glauben, es schaffen zu können, dann werden Sie das auch tun! Und wenn nicht? Dann ist das auch kein Weltuntergang. Stellen Sie sich einfach die folgende Frage:

Kann ich mir vorstellen, es glauben zu können?

Egal, wie überwältigend groß ein Problem zu sein scheint:

 

Es gibt immer eine Lösung. Immer!

Deshalb können Sie sich auf eines verlassen: Sobald Sie glauben, ein Problem lösen zu können, wird sich auch eine mögliche Lösung dafür finden! (Manchmal sogar mehrere). Um diese Lösung zu Ihrer Realität zu machen, müssen Sie nur noch eines tun – danach handeln und alles tun, was dafür notwendig ist!

Wenn Sie die Gelegenheit ungenutzt verstreichen lassen, beispielsweise weil Sie sich sagen: „Das ist mir zu kompliziert“, dann wird diese vorbeiziehen, ohne dass sich etwas verändert. Wenn Sie sich aber fragen: „Was ist der nächste Schritt? Und sei er noch so klein!“, dann wird sich ab diesem Zeitpunkt Ihre Welt verändern. Ihre Probleme werden beginnen, kleiner zu werden, und in Ihr Leben wird die Freude und Leichtigkeit einziehen, von der Sie bisher nicht einmal zu träumen wagten.

Es wird nicht blitzartig passieren, aber Sie werden diese Veränderungen deutlich erkennen. Und diese Veränderung wird trotzdem so umfangreich sein, dass ein Zufall als Erklärung einfach nicht ausreicht.

 

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Bildquellen: © Pixabay

Über Rudolf Lechleitner

Rudolf Lechleitner hat sich den Themen „Selbstvertrauen“ und „Erfolg“ verschrieben. Jahrzehntelang selbst von starker Schüchternheit und sozialen Ängsten geplagt, hilft er heute anderen Menschen diese Herausforderung zu meistern. Zusätzlich hilft er ihnen, die dabei neu erworbenen Fähigkeiten zu nutzen um das eigene Leben weiter zu verbessern. Er ist ein Beispiel dafür, dass der Begriff „Persönlichkeitsentwicklung“ nicht nur ein leeres Wort ist. Früher schüchtern und zurückgezogen ist er heute regelmäßig auf Veranstaltungen, in Medien und TV präsent.

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