Soziale Freiheit - warum wir sie haben sollten

Soziale Freiheit – warum wir sie haben sollten

Von am 18. August 2015
Soziale Freiheit © Maridav | Fotolia.com

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Die Frage „Was ist soziale Freiheit?“, lässt sich am einfachsten beantworten, indem wir uns zuvor eine andere Frage stellen:

 

Was ist soziale Unfreiheit?

Soziale Unfreiheit bedeutet, sich nach den Gedanken anderer zu richten. Dazu ein paar kleine Beispiele:

Ich würde schon gerne…

  • …das süße Mädchen dort ansprechen, aber das macht man nicht.
  • …den süßen Jungen dort ansprechen, aber das gehört sich nicht.
  • …zu dieser Veranstaltung gehen, aber ich kenne dort niemanden.
  • …schon gerne einmal etwas Neues probieren, aber was werden die anderen sagen?

Sie sehen: Wir alle haben Wünsche und Bedürfnisse. Oft werden diese nur deshalb nicht erfüllt, weil wir uns diese nicht eingestehen. Noch häufiger kommt es vor, dass wir diese Wünsche und Bedürfnisse aufgrund der Bedenken und Ausreden gar nicht erst erkennen. Wir sind so darauf trainiert, das zu tun, was andere von uns erwarten, dass wir oft/häufig die Kontrolle über unser eigenes Leben verloren haben.

  • Er/Sie wird das bestimmt nicht erlauben.
  • Das kann man doch nicht machen.
  • Was werden die anderen denken/sagen?

Welchen sehnlichen Wunsch haben Sie sich bisher aufgrund solcher Bedenken nicht erfüllt?

 

Was ist Soziale Freiheit?

Nachdem wir nun wissen, was soziale Unfreiheit ist, erscheint die Antwort auf diese Frage völlig unspektakulär:

Soziale Freiheit bedeutet das zu tun, was wir selbst in unserem Innersten wollen,
völlig frei von der Meinung und dem Urteil anderer.

Soziale Freiheit bedeutet also, sich nicht mehr von den Gedanken und den Meinungen anderer leiten zu lassen. Indem wir uns selbst ausreichend wertschätzen, erlangen wir so auch die Wertschätzung anderer.

Soziale Freiheit bedeutet auch, den eigenen unverfälschten Gefühlen mehr zu vertrauen. Was heißt unverfälscht? Ganz einfach: Überprüfen und hinterfragen Sie Ihre Gefühle, um festzustellen, ob es tatsächlich Ihre eigenen sind. Oder sind diese mit Begründungen verunreinigt, die besser ins vorhergehende Kapitel „soziale Unfreiheit“ passen?

Das Ergebnis ist, dass wir unser eigenes Leben (wieder) selbst unter Kontrolle haben. „Wieder“, weil wir auch eine einmal abgegebene Kontrolle zurückerlangen können! Soziale Freiheit ist das Resultat von Selbstvertrauen, Neugier und den daraus resultierenden Erfahrungen.

 

Was soziale Freiheit nicht ist

Kontrolle und Macht über das eigene Leben zu haben, bedeutet nicht, diese auch auf andere Menschen auszuüben. Wie bereits gesagt, entsteht soziale Freiheit aus Selbstvertrauen.

Selbstvertrauen funktioniert ähnlich wie Geld, denn es verdirbt nicht den Charakter, sondern es zeigt den wahren Charakter eines Menschen. Ist Ihr Charakter gut, dann können Sie damit für sich und auch für andere unglaublich viel mehr und wirksamer Gutes tun. Für Ihren Partner, Ihre Kinder, Ihre Freunde und allen Menschen, die Sie lieben und mögen.

 

Soziale Freiheit

 

Nachwort

Unsere gelernten sozialen Normen sind natürlich nicht völlig sinnlos, denn sie dienen einem geregelten Zusammenleben. Ein gemeinschaftliches Leben in Dörfern oder Städten wäre ohne diese Regeln nicht möglich. Selbstverständlich ist es nicht in Ordnung, jemanden zu berauben oder zu verletzen. Denn dafür kommen Sie in das Gefängnis, und das völlig zurecht.

Sehr viele Menschen bewegen sich jedoch in Freiheit und bemerken nicht, dass sie trotzdem in einem selbst erschaffenen Gefängnis leben. Ein Gefängnis, das sie daran hindert, all das zu tun, was sie wirklich wollen!

Dabei ist es gar nicht so schwer, denn die Zelle ist nicht versperrt. Sie müssen nur die Türe öffnen und losgehen…

 

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Bildquellen: © Maridav | Fotolia.com

Über Rudolf Lechleitner

Rudolf Lechleitner hat sich den Themen „Selbstvertrauen“ und „Erfolg“ verschrieben. Jahrzehntelang selbst von starker Schüchternheit und sozialen Ängsten geplagt, hilft er heute anderen Menschen diese Herausforderung zu meistern. Zusätzlich hilft er ihnen, die dabei neu erworbenen Fähigkeiten zu nutzen um das eigene Leben weiter zu verbessern. Er ist ein Beispiel dafür, dass der Begriff „Persönlichkeitsentwicklung“ nicht nur ein leeres Wort ist. Früher schüchtern und zurückgezogen ist er heute regelmäßig auf Veranstaltungen, in Medien und TV präsent.

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